Montag, 16. Februar 2009

busy

Ich kann seit gestern abend trommeln und habe seitdem staendig irgendwelche Rhytmen im Kopf.
Gestern habe ich zum ersten Mal offiziell Deutschunterricht gegeben. Es war sehr lustig. Ganz wichtig war zu erfahren was I love you auf Deutsch heisst.
Ansonsten bin ich gerade echt voll ausgelastet. Ich hoffe, dass ich am Wochenende mit ein paar Jugendlichen die Tafeln anstreichen kann. Ausserdem fahre ich morgen mit zum Flughafen um unseren Herrn vom SES wegzubringen. Auf dem Rueckweg nehmen wir Annette aus Kampala mit. Die macht ein paar Tage Urlaub in Makukuulu. Freu. Am Freitag habe ich geplant mit der Frauengruppe Eintopf zu kochen. Ausserdem hoffe ich, dass ich naechstes Wochenende die Tafeln in der Secondary School zu streichen.\
Weeraba

Montag, 9. Februar 2009

Hallo Mama (grins)

Alles im Lot

Zwar habe ich versehentlich meinen letzten Eintrag geloescht, aber ich selbst bin noch da. Ich bin gerade etwas in Panik, weil auf meinem Laptop ein Virus ist, den ich nicht runterbekomme. Trojanisches Hottehue. Tja, d.h. ich konnte heute morgen nicht wie geplant Fotos auf mein USB Stick ziehen und freue mich auch nicht mehr ueber die langsame Internetverbindung in Makukuulu.
Ansonsten ist alles super. Ich stricke wie ein Weltmeister. Diese Woche werde ich in der S4 am Englischunterricht teilnehmen, die Schule ist wieder angefangen und ich werde ab naechsten Sonntag Deutsch unterrichten. Es laeuft alles, wenn auch alles sehr gemuetlich.
Gestern habe ich meine Mitbewohner beim Uno spielen abgezockt und wir hatten Ueberraschungsbesuch von ein paar Leuten aus Deutschland.

Dienstag, 20. Januar 2009

Gruss vom Zwischenseminar

Jupieh, seit Ewigkeiten mal wieder in Ruhe Internet. Ich hoffe es geht euch allen gut.

Ich bin zurzeit in Kampala zum Zwischenseminar und geniesse es mich austauschen zu koennen und neue Ideen zu sammeln. Morgen fahren wir aber schon alle wieder. Die Woche ging rasend schnell um.

In Makukuulu hab ich im Januar mit Sr. Paul zusammen eine Projektwoche fuer die Jugendlichen dort angeboten. Wir haben gebacken, Saft gemacht, stricken gelernt und gespielt. Es war echt schoen.
Ansonsten werde ich nun mehr mit der Witwen Gruppe machen. Wie es sich ganz genau gestaltet wird sich noch zeigen.

Mehr beim naechsten Mal.

Dienstag, 16. Dezember 2008

Joy to the world...

Liebe Gruesse aus Uganda.
Ich hoffe es geht euch allen gut in Deutschland und ihr friert nicht zu sehr.

Mir geht es ganz gut. In Makukuulu ist es seit zwei Wochen sehr ruhig geworden, da die Schulferien begonnen haben. Diese dauern bis Ende Januar. Ich werde die Maedels aus dem Dometry sehr vermissen.

Vorletztes Wochenende war ich mit Sister Florence in Kampala zu dem 25. Jubilaeum von Sister Paul. Das war sehr interessant, aber auch anstrengend, weil 1. der Gottesdienst vier Stunden gedauert hat, 2. es schrecklich warm war, 3. die Nonnen alle gleich aussehen und ich mir die Namen alle gar nicht merken konnte.
Ich war im Mutterhaus der Schwestern der Barmherzigen Samariter und habe dort Father Vincent kennen gelernt. Das war sehr lustig, da er sich gut im Muensterland auskennt. In diesem Sinne einen lieben Gruss von ihm an den Eine Welt Ausschuss in Heiden.

Mit der Frauengruppe geht es auch gut voran. Noelina ist wieder gesund und wir haben unsere Treffen jetzt immer Freitags. Nach Weihnachten werde ich die Gruppe der Witwen treffen und gemeinsam mit ihnen erarbeiten, was wir im naechsten Jahr so alles machen koennen. Noelina meint, dass es wichtig waere, dass die Frauen auch mal was schoenes erleben um nicht nur an ihre Probleme zu denken. Ich hab da glaub ich schon ein paar gute Ideen.

Letztes Wochenende war ich mit zu einem Jahresseelenamt in einer Unterpfarrei. Das war sehr interessant. In unserer Gegend gibt es keine Friehoefe, sondern die Graeber sind direkt neben dem Haus. So waren am Samstag ca 200 Menschen vor einem kleinen Haus versammelt. Die Stimmung war sehr gut und nicht zu traurig. Das hat mir gut gefallen.

Am Sonntag war in Makukuulu fuer die Jugendlichen die zur Firmung gekommen sind nochmal eine Messe, in der sie ihr Taufversprechen erneuert haben. Anschliessend waren die Reli Lehrer der Primary und Secondary School zum Essen im Pfarrhaus. Wir hatten einen geselligen Nachmittag. Father Achilles lag leider mit Malaria im Bett. Mittlerweile geht es ihm aber wieder besser.

Ich habe heut ein paar Weihnachtsgeschenke gekauft und Bastelkram. Ich hoffe, dass ich diese Woche noch ein paar Kinder finde, die lust haben Weihnachtssterne zu basteln.

Da ich nicht weiss ob ich vor Weihnachten nochmal die Moeglichkeit habe ins Internet zu kommen, schonmal ein frohes Fest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Montag, 24. November 2008

Makukuulu

Einen lieben Gruss nach Deutschland, insbesondere nach Heiden.
Ich werde mal versuchen in Kurzfassung zu berichten, was in Makukuulu gerade alles passiert und was ich in der letzten Woche so gemacht habe:
Frauengruppe:
Bisher habe ich die Frauengruppe erst einmal getroffen. Noelina, die Gruppenleiterin, ist zurzeit krank. Sie hat irgendetwas am Fuss und kann schlecht laufen. Eigentlich wollte sie letzte Woche vorbei kommen und mit Fr. Achilles und mir abklaeren, ob das Projekt (Stoffe colorieren), von dem ich schon vor einigen Wochen berichtete, finanziell unterstuetzt werden kann. Mit Reinhild hatte ich im Vorfeld besprochen, dass ich etwas von meinem Weltwaerts Geld spenden koennte.
Leider ist Noelina nicht erschienen.
Grundsaetzlich werde ich mal mit ihr besprechen, warum die anderen Frauen sich nicht treffen, wenn sie keine Zeit hat.
Die Frauen aus der Frauengruppe sprechen Luganda und waren mir gegenueber bisher sehr zurueckhaltend. Sie freuen sich jedoch sehr, wenn ich sie auf Luganda gruesse.

Jugendgruppe:
Die Jugendgruppe habe ich vor zwei Wochen kennengelernt. Zuvor haben keine Treffen stattgefunden. Warum das so war weiss ich nicht genau. Mir wurde die Jugendgruppe vorgestellt und die einzelnen Projekte. Ich war sehr ueberrascht, dass in der Gruppe sowohl Kinder der Primary School sind, als auch Lehrer, Farmer etc. also eine extrem hohe Alterspanne besteht.
Bisher habe ich mich zwei weitere Male mit dem Chor der Jugendgruppe getroffen. Fr. Achilles und Fr. James meinten, dass ueberraschend viele Kinder bei der Chorprobe gewesen waeren, was wohl an meiner Hautfarbe lag. Die Kinder sind sehr motiviert nun ein deutsches Weihnachtslied einzuueben. Wir koennen schon fast eine Strophe Stille Nacht, Heilige Nacht singen.
In Masaka habe ich Ben kennengelernt, der fuer den Caritas Maddo als Sozialarbeiter arbeitet. Er macht fuer die KAB die Jugendarbeit. Letztes Wochenende war eine Informationsveranstaltung an der Francis (Jugendgruppenleiter) teilnahm. Jedoch hat er mir im Vorfeld nichts vom Treffen erzaehlt. Ich habe es von Ben erfahren. Im Nachhinein habe ich von Francis erfahren, dass er sehr begeistert von Bens Arbeit sei. Ben wird demnaechst vorbei kommen, um der Jugendgruppe etwas ueber die Strukturen der Jugendverbandsarbeit zu erzaehlen und will uns unterstuetzen diese in Makukuulu umzusetzen.
Sehr gut verstehe ich mich mit Sahra. Sie ist ebenso Leiterin der Jugendgruppe.
Ach ja: Die Jugendgruppe hat sich sehr ueber den Fussball aus Heiden gefreut. Ich hab sie auch schon damit spielen gesehen.

Schule:
Letzte Woche habe ich an einem Vormittag die Primary School besucht. Sahra hat mich durch die Klassen gefuehrt und ich konnte ein bischen den Unterricht verfolgen. Die Primary School hat auch einen Fussball aus Heiden bekommen.
Inzwischen habe ich in den Aussenpfarreien mit Fr. James vier Primaryschools besucht, dort wurde ich sehr unterschiedlich herzlich sowohl von Schuelern, als auch von den Lehrern empfangen. Ob es einen bestimmten Grund dafuer gibt habe ich noch nicht herausgefunden.
Ich habe mit Fr. Achilles besprochen, dass ich eventuell nach den Ferien, die naechste Woche beginnen und dann zwei Monate dauern, Deutsch an der Secondary School unterrichte. Er moechte jedoch noch mit der Direktorin darueber sprechen. Die Schueler wuerden sich sehr darueber freuen. Ich werde fast taeglich von Schuelern gefragt, ob ich ihnen Deutsch beibringen kann.
Die Secondary School hat seit letzter Woche ein Tor.
Ausserdem habe ich letzte Woche von den Schulen Fotos fuer meinen Weltwaerts Bericht gemacht.

Die Learning by doing school laeuft gut, jedoch mit wenigen Schuelern. Ich habe mit Jud darueber gesprochen. Er meinte, dass es hierfuer ganz unterschiedliche Gruende gibt. (Werde dies fuer Heiden im Bericht naeher ausfuehren) Jud ist gerade dabei eine Weiterbildung zu machen. Er war vor Kurzem fuer ein Seminar in Kampala und wir auch im Dezember dort zwei Wochen an einem Seminar teilnehmen. Er lernt sehr viel dafuer.
Ansonsten wird momentan an den PrimarySchool Werbung fuer die Learning by doing School gemacht.

Domestry der Maedchen:
Ich habe am Wochenende regelmaessig Kontakt zu den Maedchen. Es ist immer sehr lustig und ich werde herzlich empfangen. Ich moechte bald mit der Direktorin der Schule bzw. mit Fr. Achilles besprechen, ob wir die Maedchen auch in die Jugendgruppen mit einbeziehen koennen.

Projektarbeit:
Letzte Woche habe ich mit Fr. James die Unterlagen fuer das Sodis Projekt (Wasseraufbereitung in Pet Flaschen) angeschaut. Er war sehr begeistert. Wir wollen nun die Ferien nutzen und ausprobieren, ob es funktioniert. Da es ja von der WHO anerkannt ist, kann eigentlich nichts schief gehen. Das Projekt kann dann offiziell im Ende Januar starten. Es kann mit der Jugendgruppe, der Frauengruppe und an den Schulen eingefuehrt werden.

Was sonst noch so in Makukuulu passierte:
Zurzeit sind alle sehr mit der Ernte der Bohnen beschaeftigt. Der ganze Innenhof liegt voll mit Bohnen. Letzte Woche haben nachts zwei Maenner versucht dort welche zu stehlen. Einer der Diebe hat sich dabei ein Bein gebrochen und hat zugegeben, dass er versucht an zu klauen.

Letzte Woche habe ich an der Taufe von ca. 20 Babys in Bulenge teilgenommen. Ich stehe nun auf so einigen Tauffotos drauf. Die Taufe ist durch die Anzahl der Kinder sehr unpersoenlich gewesen. Das war ein bischen schade.

So, nun ist die Zeit fast um. Mehr beim naechsten Mal.
Meine E Mail Adresse fuer konkrete Fragen: mbueger@web.de

Montag, 17. November 2008

Father Achilles Kassaga

Father Tamale James



Mein Bett


Muzungu Marion, Jacki aus Kampala, Muzungu Hanna am Beach



Mein Kleiderschrank :-)






Jupieh, ich konnte ein Foto hochladen. Ssese Island. Ich auf dem Weg zurueck zum Auto. Fotografiert von Stefan.


Ich hab mich gerade schon geaergert, weil ich einen echt langen Blog in Makukuulu auf den Rechner habe und vergessen habe diesen auf meinen USB Stick zu ziehen.


Naja, jetzt schreibe ich dann mal in Kurzfassung.


Nach dem letzten Blogeintrag bin ich in einem Taxi zurueck nach Makukuulu. Dies war sehr anstrengend, weil wir mit 10 Personen im kleinen Auto sassen inklusive einem schreienden Baby. Von Bulenge (kleiner Ort bei Makukuulu) musste ich dann mit dem Bodaboda weiter fahren. Das war ein echtes Abenteuer, da der Taxifahrer mich einfach in Bulenge rausgeworfen hat ohne mich zu informieren, dass er nicht durch Makukuulu faehrt.


Die letzte Woche war sehr gut. Ich habe einiges unternommen und inzwischen lerne ich immer mehr Leute kennen und kann mir die Namen etwas besser merken.


Am Donnerstag hatten wir Besuch vom Bischof, da in Makukuulu 180 Kinder/Jugendliche zur Firmung gekommen sind. Das war ein echt schoener Tag. Wir haben lecker gegessen und uns nett unterhalten. Die Messe hat drei Stunden gedauert.


Gestern habe ich nach langem zoegern Grashopper gegessen. Insgesamt mit heute morgen habe ich nun fuenf (das ist nicht gerade viel) davon verspeist. Die schmecken gar nicht so schlecht, dass Problem ist nur, dass die noch ihre kleinen Augen haben und einen die ganze Zeit anschauen. Naja, Father James und Father Achilles haben sich gefreut, dass ich die probiert habe.

Ich bin jetzt uebrigens Mitglied im Chor der Jugendgruppe und habe gestern mein erstes lugandisches Weihnachtslied gelernt. Am Samstag werde ich dann mal vorschlagen ein deutsches Weihnachtslied einzuueben. Es macht echt Spass mit denen zu singen.


Gleich gehe ich wahrscheinlich zur Eroeffnungsveranstaltung der Caritas Maddo Festwoche.


Das mit den Fotos geht sehr schleppend. Aber ich werde beim naechsten Mal versuche euch noch mehr Fotos zu zeigen.